Kilians Urban Shadows

#1 test
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Sammler und Himbeerkuchen

Alastair erfährt den Aufenthaltsort des Sammlers. Er fährt hin, zündelt ein wenig herum um den Feueralarm auszulösen und will den Mann stellen. Dieser erwartet ihn nicht nur bereits, sondern erklärt ihm ruhig dass er nicht für den Helikopterangriff verantwortlich ist, aber wüsste wer es war. Blaine jedoch will nicht mehr zuhören und fackelt den Kerl unter Einfluss diverser Tränke (Effizienz + Feuer) mit einem Feuerzyklon einfach ab.

Mo beschließt dass noch genügend Zeit ist sich mal im Museum umzusehen, Rod als lebender Magiedetektor begleitet sie. Im Museum ist die Hölle los und sie schaffen es nur rein weil sein Cousin ihnen im Tausch für Mo’s Telefonnummer VIP Pässe besorgt. In der Urknall Abteilung erschnüffelt Rod die Signatur der Kerle und unter dem Vorwand ein Gasleck zu riechen räumen sie den Schauplatz.
Kaum sind alle Leute da raus springt Rodriguez in das Loch das den Urknall darstellt, Mo hinterher. Im letzten Moment erkennt sie das Schimmern eines Portals und kann sich mit ihrer Gürtelkette an der Reling festhalten, Rod fällt aber durch das Portal. Mo wartet eine Stunde und kehrt dann in die Werkstatt zurück.

Kowalski bleibt in Al’s Wohnung zurück und ist nicht wenig überrascht als er eine Lieferung für Alfonse Jackson entgegennehmen soll. Nach einer Weile nervösen Nägelkauens öffnet er das Paket, darin findet er einen Raspberry pie und eine Lötanleitung. Das interessanteste jedoch ist der Lieferschein auf dem erkennbar ist, dass die Bestellung vor wenigen Tagen von Alfonse Jackson getätigt wurde.
Er klebt das Paket wieder zu.
Betreffzeile: “schöne Grüße aus…” + eine Zahlenkombination. Nach einer kurzen Recherche an Jacksons Computer entpuppen die sich als Koordinaten zu Jacksons alter Stationierung im Irak.

Kurz nacheinander treffen Mo und Alastair in der Wohnung ein. Kowalski lötet das Ding zusammen und Mo koppelt es mit ihrem Handy. Ein holografisches Pentagramm erscheint das bei Aktivierung eine deutliche magische Signatur emittiert. Alastair bekommt regelrecht Zustände bei der unheiligen Verbindung von Magie und Technik

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Internal affairs

Kurzer Rückblick

Alfonse ist nicht mehr ins seiner Pflege und allen Mitarbeitern ist das Gedächtnis darüber gelöscht worden. Außerdem wurde in seine Wohnung eingebrochen und Kowalskis Erinnerung darüber wurde ebenfalls entfernt. Er weiß nur deshalb darüber Bescheid weil der Veteran ein paranoider genialer Mistkerl war und ein Videoüberwachungssystem installiert hat. Die vier haben sich gerade das Videomaterial angesehen und setzen es mit den Seiten die Kowalski in der Kiste unter Al´s Bett gefunden hat in Zusammenhang. Sie vermuten dass die Diebe eigentlich genau danach gesucht haben und wieder kommen werden sobald ihnen auffällt dass sie fehlen.

Jetzt

Nachdem sie völlig unbekümmert über die Art der übernatürlichen Bedrohung mit der sie es hier zu haben könnten geredet haben und Kowalski´s Augen mittlerweile groß wie Untertassen sind dämmert es Mo dass es möglicherweise Zeit für ein Aufklärungsgespräch der besonderen Art ist – unterstützt von dem ein oder anderen Schnäpschen. Kowalski ist dabei bleich, aber gefasst. Dass Alastair sich einen Spaß daraus macht und dem Mann einredet sie sei eigentlich eine Meerjungfrau ist natürlich nicht hilfreich, heitert den grummeligen Magier aber ungemein auf. Anschließend erstellen sie so etwas wie einen Schlachtplan.

Mo richtet sich einen kleinen Stützpunkt auf einer metallenen Zwischendecke der Garage ein, Kowalski installiert UV-Lampen über den Eingängen von Haustür + Garage und Alastair will einfach nur alle mit seinen Flammen rösten. Doch da sie alle mittlerweile seit mehr als 24 Stunden ohne Schlaf sind müssen sie wirklich mal einen Pause einplanen. Sie gehen davon aus dass vor Einbruch der Nacht sowieso nichts passieren wird, also beschließt Alastair dass es genügt wenn Rodriguez Wache hält während sich der Rest eine Runde aufs Ohr haut. Brauchen Fae weniger Schlaf als Menschen? Man weiß es nicht. Mo hält das ja für eine ausgesprochen dumme Idee, mischt sich aber nicht ein sondern legt sich in ihr vorbereitetes Versteck um im Zweifelsfall sofort einsatzbereit zu sein. Alastair macht es sich auf der Couch gemütlich während Kowalski nach oben geht um sich ins Alphonse´s Bett zu legen.

Quälende Minuten vergehen, Rodriguez ist langweilig und obendrein untervögelt. Hier ist absolut nichts los und außer ihm schlafen alle. Er hält es noch ein paar weitere Minuten aus, dann fängt er an seine Telefonliste abzuarbeiten und eine seiner Susans dazu zu bewegen für ein bisschen Spaß vorbeizukommen. Als er endlich eine von ihnen erreicht zickt die irgendwie rum und als er Alastair weckt um ihn nach der Adresse zu fragen röstet der halb verschlafen kurzerhand sein Telefon. Verdammt! Miesepeter. Jetzt ist sein Nummernspeicher futsch. Er schmollt kurz, aber seine Laune bessert sich schlagartig als er eine glänzende Idee hat: er wählt die Nummer seines Lieblingspizzadienstes – ja solche Dinge weiß er seit Snuggles weg ist – bestellt irgendeine Familienpizza-Abartigkeit und wünscht sie ausdrücklich von der hübschen Schwarzhaarigen zugestellt zu bekommen. Kaum eine Stunde später steht besagte Schönheit mit dem Pizzakarton in der Hand vor der Tür.

Alastair erwacht von dem Geschrei einer Frau. Einem Lustschrei. Er setzt sich auf und ihn trifft die Erkenntnis dass Rodriguez es direkt neben ihm auf dem Teppich mit einer schwarzhaarigen Granate treibt. Direkt. Neben. Ihm!
Mo erwacht von wildem Geschrei aus dem Wohnzimmer, die Stimmen von Alastair und Rodriguez klar erkennbar. Verschlafen schaut sie auf die Uhr – knapp zwei Stunden – ein neuer Rekord! So lange hatte sie gar nicht mit Frieden gerechnet wenn die beiden unter einem Dach waren. Sie stützt sich hoch um aufzustehen und stöhnt, ihre Glieder sind komplett steif vom Liegen auf dieser Luxuspritsche. Mühsam rappelt sie sich auf und schlurft ins Wohnzimmer, wo Alastair gerade versucht Rodriguez von einer rassigen Dunkelhaarigen zu kicken. Sie gähnt und im Vorbeigehen zieht sie Alastair am Ärmel mit sich während sie auf den Geruch von Pizza zusteuert. Blaine keift noch etwas von “die Alte soll sofort verschwinden”, setzt sich aber ebenfalls in Bewegung. Aus dem oberen Stockwerk ist ein Würgen zu hören und als sie näher kommen wird es gepaart mit dem unangenehmen Geruch von Erbrochenem. Kowalski erscheint käsegesichtig aus dem Badezimmer und sinkt wieder aufs Bett. Mo versucht den Geruch zu ignorieren und sieht kurz nach ihm, dann tritt sie mit zwei Stücken Pizza die Flucht ins Wohnzimmer an, sorry Rod. Sie hatte ihm ein wenig mehr Zeit lassen wollen, aber dafür war die Bude hier einfach zu klein. Ganz besonders wenn irgendwo jemand kotzte. Also lehnt sie sich lässig in den Türrahmen und kaut ihre Pizza während sie Rodriguez zusieht. Alastair spiegelt ihre Haltung auf der anderen Seite des Türstocks. Keine Ahnung ob ihn das in irgendeiner Weise gestört hat, aber Rodriguez beendet seine “Performance” indem er sein Kondom an die Wand flitscht und sich nackt wie er ist genüsslich streckt. Gut dass Kowalski immer noch oben ist. Das arme Mädchen erwacht jetzt langsam aus ihrer rodriguezinduzierten Sextrance und das Ganze ist ihr jetzt extrem unangenehm. Mit hochrotem Kopf rafft sie ihre Klamotten vor die Brust und flüchtet Richtung Ausgang. Mo tut sie irgendwie leid, also ruft sie ihr noch hinterher “Keine Sorge, er ruft dich wieder an!”
Sie schicken Rodriguez nach oben um dem armen Kowalski eventuell ein wenig Faeheilung zugute kommen zu lassen, doch kurze Zeit später stürmt der gute Mann leichenblass und klitschnass an ihnen vorbei aus der Wohnung, Al´s roter Bademantel flattert übergroß um ihn herum.

Sie essen Pizza

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14. Mai 2019
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07.Mai 2019
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"Umstände unklar"
Well, that escalated quickly

Mo und Kowalski teilen es sich bei Jackson nach dem Rechten zu sehen während er im Koma liegt. Da sie viel Zeit dort verbringt und sich auf diese Art irgendwie verbunden fühlt hat sich die Jägerin in seiner Garage einen Platz eingerichtet, sozusagen als zweiten Stützpunkt.
Nach dem Zwischenfall auf dem Geisterschiff setzt Lando sie alle am Hafen ab. Während die anderen Beiden ihrer Wege gehen, bietet Mo ihm an bei dem Papierkram zu helfen und das lässt er sich nicht zweimal sagen, das Angebot nimmt er gerne an. Sie sind gerade damit fertig geworden eine fadenscheinige Geschichte über einen verklemmten Antrieb und daraus resultierende Fehlfunktion, die dann den Brand im Maschinenraum ausgelöst hat zusammenzuschustern, da klingelt Mo´s Telefon. Ein wenig blass um die Nase entschuldigt sie sich eilig. Lando ist ein wenig enttäuscht dass sie schon geht, aber weil ihm klar ist dass es etwas wichtiges sein muss bedankt sich nochmal und verabschiedet sich höflich von ihr.

Rodriguez beschließt Mo´s Abwesenheit in Jacksons Bude dazu zu nutzen den Ort ein wenig wohnlicher zu machen indem er dort eine Hausbar einrichtet. Dort trifft er auf einen ziemlich irritierten Kowalski, der davon überhaupt nicht angetan ist. Langweiler. Während sich die beiden in die Wolle kriegen klopft es an der Tür. Kowalski, der sich vorkommt wie im Taubenschlag, öffnet und sieht sich einer traurig dreinblickenden Afroamerikanerin gegenüber, die sich als Alicia Evans vorstellt und ihn eindringlich bittet sie hereinzulassen. Kowalski hat sich oft genug mit Jackson unterhalten um den Rückschluss ziehen zu können, dass es sich hierbei um seine Ex handeln muss, also lässt er sie herein. Bedrückt sieht sie sich ein wenig im Zimmer um bevor sie unsicher auf der Couch Platz nimmt. Wie Kowalski gerade feststellen muss hat Rodriguez die Ablenkung direkt genutzt um sein Projekt Hausbar voranzutreiben. Er ist mit der Situation überfordert und ruft die einzige Person an die jetzt Ordnung in dieses Chaos bringen kann: Moriko Moon.

Alastair ist direkt nach Hause gefahren und hat in sein Sanktum zurückgezogen um mit Montys Unterstützung mehr über die Statuette herauszufinden. Er ist immer noch mit der Analyse beschäftigt als Mo ganz aufgelöst von unterwegs anruft: “Alicia ist in Jackson Wohnung!”. Ok, das hat echt Priorität. Er verspricht in 10 Minuten da zu sein. Er hat sich gerade auf den Weg gemacht, da klingelt sein Telefon erneut. Genervt verwünscht er das verdammte Teil, nimmt den Anruf aber entgegen. Es ist Bull. “Der Sammler will die Statue die du hast. Nimm dich in Acht Mann!”. Er will gerade fragen wer zum Henker der Sammler sein soll, als jemand aus einem Hubschrauber auf seinen Wagen feuert.

Nervös begrüßt Moriko die Frau die bei Jackson auf dem Sofa sitzt und versucht etwas unbeholfen die Konversation in Gang zu bringen um mehr über die Ereignisse zu erfahren. Alicia ist schwer einzuschätzen, das Gespräch verläuft zäh. Nach etwa einer viertel Stunde, die sich wie eine Ewigkeit angefühlt hat ist sie bereit auf irgendwas zu schießen. Sie ist sowas von nicht gut in solchen Dingen, wo bleibt eigentlich der verdammte Magier?! Kurz überschlägt sie die Zeit, eigentlich sollte er längst hier sein. Sie denkt gerade darüber nach ob sie sich Sorgen machen sollte da zeigt ihr Telefon einen eingehenden Anruf von Gandalf. Na wenn man vom Teufel spricht.

Er entschuldigt sich, aber er sei aufgehalten worden. “Kommt gleich in den Nachrichten. Kannst du mich abholen?”

Newsticker: Hubschrauber von Raketenwerfer abgeschossen. Umstände unklar.

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"Geisterschiff läuft in Hafen ein"
One year after...

Ca 1 Jahr nachdem Jackson in den Abyss gegangen ist…

Nachdem sie keine Möglichkeit finden konnten Alfonse zurück zu holen hat Alastair den Kontakt den anderen beiden einschlafen lassen. Es war eine natürliche Folge nachdem sein Frustlevel mit jedem weiteren Fehlversuch immer weiter stieg.
Rod hat den Kontakt zu Mo selbstverständlich gehalten und seien es auch nur nächtliche betrunkene Anrufe oder Besuche.
Mo hingegen hatte Alastair sehr genau im Auge behalten – gestalkt ist so ein unschönes Wort. Sie wollte einfach sicher gehen dass er nicht völlig eskalierte oder Hilfe bei seinem Dämonenproblem brauchte.

Gelangweilt verfolgt Mo die Nachrichten, als ein Beitrag im Newsticker ihre Aufmerksamkeit erregt: Völlig unbemanntes Frachtschiff läuft in Hafen ein. Von der Mannschaft keine Spur.
Uhhhh, wenn das mal nicht interessant klingt. Von Neugierde getrieben fährt sie ins Lazarus und bombardiert Con mit Fragen darüber. Nur leider ist der Dämon nicht halb so fasziniert wie sie und daher ist das Gespräch ziemlich schnell beendet.
Schmollend zieht sie ihr Handy raus und ruft Jonathan an, aber zu ihrer Enttäuschung erhält sie die Bandansage, dass diese Nummer nicht vergeben ist. Kurz überlegt sie sicherheitshalber seine Wohnung zu stürmen, falls er wieder in Schwierigkeiten ist. Aber wenn sie ehrlich ist war Jonathan noch nie der stabilste und sie ist schließlich kein scheiß Babysitter für kleine Kiffer. Hmpf.

Alastair verpasst den Trubel um das mysteriöse “Geisterschiff” komplett – schließlich hat er wichtige Dinge zu erledigen – und Rodriguez ist ihnen allen weit voraus, denn er feiert schon auf der ersten Mottoparty wo ein findiger Clubbesitzer direkt am Hafen schon sein Kapital daraus schlägt. Willkommen in New York.

Deutlich angetrunken geht Rodriguez nach draußen um frische Luft zu schnappen. Nachdem er auf einen Container geklettert und sich ins Hafenbecken erleichtert hat, beschließt er aus reiner Neugierde mal eben auf DAS Schiff zu flattern. Eine halbe Stunde später klingelt Mo´s Telefon und Robert Lando teilt ihr mit, sie könne den Verrückten bei ihm abholen.
Trotz der Umstände freut Mo sich ihn zu sehen und nach einem kurzen Smalltalk sagt Lando zu ihr “…aber wenn du schonmal da bist, könntest du dir die Sache ja mal ansehen. Was meinst du?”. Sie gibt sich Mühe ihre Begeisterung nicht allzu offen zu zeigen, scheitert aber kläglich. Allerdings war es auch wirklich nicht leicht dem erfahrenen Cop etwas vorzumachen, er grinst.

Lando ist immer wieder überrascht wie sympathisch die Dämonenjägerin ist. Das musste ein echt harter Job sein den sie da machte, aber ihr Pokerface musste das mieseste auf dem Planeten sein. Vermutlich der ganzen Milchstraße. Andererseits war Verhandlungsgeschick in diesem Sektor wohl auch nicht das bevorzugte Attribut – und ihre restlichen Attribute waren wirklich 1A. Ließ sich nicht viel verstecken unter diesem Lackoutfit. Back to business. Er hat noch ein paar Sachen zu erledigen, aber in zwei Stunden verspricht er sie auf die Brücke zu schmuggeln und wirft ihr die Schlüssel für el Galacho’s Handschellen zu.

Rodriguez ist begeistert: endlich wieder ein Abenteuer mit seiner hübschen Blume. Doch sie fahren weg vom Ort des Geschehens und sie weigert sich auch strikt ihm die Handschellen abzunehmen – warum? Und statt wie erhofft Fesselspiele zu frönen schleppt sie ihn in ein Cafe, sehr enttäuschend. Aber als ein dampfender Eimer Kaffee vor ihm steht stürzt er sich enthusiastisch auf das köstlich duftende Getränk. Eine halbe Stunde später fühlt er sich auch schon deutlich nüchterner. Auch enttäuschend, aber es scheint Mo glücklich zu machen. Na schön.

Währenddessen beschäftigt sich Mo mit ihrem Handy und Alastair muss die Unterbrechung seiner Gedanken duch das nervtötende Geräusch seines Nachrichtentons ertragen. Er ignoriert es. Das gut er auch noch weitere fünfmal. Ding. Ding. Ding ding ding. Kurze Pause. Ding ding ding ding ding… Als er kurz davor ist das blöde Ding einzuschmelzen unterbricht er seine Arbeit und sieht nach wer sich denn so dringend einen langsamen und schmerzhaften Tod wünscht. Es ist Mo. Natürlich. Wer sonst würde ihn mit “Poke”. “Poke. Poke. Poke. Poke” so lange reizen bis er anrief. Biest.
Eine Stunde später trifft er sich mit ihr am Hafen um sich dieses dämliche Geisterschiff mit ihr anzusehen das er bisher so erfolgreich vermieden hatte zu beachten. Na wenigstens war diesmal diese Plage Rodriguez nicht dabei.

Mo erwartet ihn bereits am Pier und erkennt den Moment in dem er Rod erblickt exakt, als sein Gesichtsausdruck von milde genervt zu mörderisch wechselt. Die beiden haben gerade begonnen sich zu zanken, als sie von Lando abgeholt werden. Erst jetzt nimmt Mo Rod die Handschellen ab und gibt sie dem Detective zurück. Gemeinsam gehen sie an Bord der
SS Ourang Medan und Robert gibt ihnen die paar spärlichen Details die sie haben nämlich dass es so aussieht als sei sämtliches organisches Material an Bord entfernt worden. Nicht das kleinste Bisschen sei zu finden. Er wünscht ihnen Glück und lässt sie allein. Abgesehen von ein wenig Ausrüstung der Spurensicherung gibt es nicht viel zu sehen und während sich Rod und Alastair hinter ihr schon wieder streiten beschließt Mo sich als erstes die Kajüten genauer anzusehen. Sie sind sauber und leer, keine persönlichen Gegenstände, keine Fotos, keine Pinups, absolut nichts. Zusammen mit den beengten Verhältnissen und dem düsteren Licht ergibt das eine äußerst unheimliche Stimmung. Systematisch arbeiten sie sich zum Steuerraum vor, wo Rod verkündet dass es hier nach Sushi schmecke: salzig und irgendwie algig. Weil es Rod ist reagieren weder Magier noch Jägerin darauf und Mo bückt sich nach einem Bodenpaneel. Irgendwie ist es ihr ins Auge gesprungen weil dort eine Verschraubung fehlt. Nach kurzer Untersuchung nimmt sie das Brett heraus und findet so eine Art Schiffsschreiber, Ha! Alastair wird das seltsame Gefühl nicht los, dass das Ding gefunden werden WOLLTE. Mit triumphierendem Gesichtsausdruck holt sie das Gerät aus seinem Versteck und spielt die Aufzeichnung ab: “…aus Singapur ausgelaufen”. Es folgt eine kurze Pause, dann hört man ein Knacken und das panische Gestammel einer anderen Stimme “Kapitän und Offiziere sind tot. Brauchen Hilfe!” und kurz darauf: “Ich sterbe”. Ende der Bandansage.

Alastair spürt, dass eine magische Präsenz von dem Ding ausgeht und kanalisiert seine Kräfte. Er schließt den seltsamen silbrigen Nebel in einer Kuppel ein um seine Flucht zu verhindern, nur leider schießt das Ding jetzt genau auf ihn zu. In einem hilflosen Versuch Alastair zu schützen springt Mo in den Weg und wird an seiner statt davon getroffen.

Keuchend nimmt sie das Blutbad um sich herum wahr. Überall liegen Leichen oder Teile davon, sie sind buchstäblich zerfetzt worden. Blut tropft von jedem Vorsprung und der Boden ist glitschig davon. “Sie sind alle tot” haucht sie fassungslos. Ihr ist nicht ganz klar was vor sich geht und dass sie nicht darauf schießen kann macht ihr zusätzlich Angst. Feuer! Der beißende Geruch ist unverkennbar und ein verräterischer Lichtschein dringt aus dem Maschinenraum. Sie bekommt Panik und beginnt zu hyperventilieren.

Alastair und Rodriguez beobachten hilflos, wie der unheimliche Silberschimmer auf Mo übergeht. Ihre Augen leuchten unheimlich, keuchend und mit abgehackter Stimme erzählt von Leichen, Blut und Feuer. Ihre Atmung geht zunehmend schneller und sie scheint langsam durchzudrehen. Alastair überlegt fieberhaft, dann fällt ihm ein er könnte den Zauber von eben einfach umdrehen um die Präsenz wieder aus ihr auszutreiben, er konzentriert sich. Es funktioniert, aber noch während ihm vor Erleichterung ein riesiges Gewicht von der Seele fällt nimmt er Rauchgeruch wahr. Es brennt tatsächlich und zwar aus dem Maschinenraum! Creepy.

Mo tritt direkt die Flucht zur Reling an, muss aber feststellen dass das Schiff abgelegt hat und im Begriff ist aus dem Hafen auszulaufen. Panisch setzt sie über das Funkgerät das er ihr mitgegeben hatte einen Hilferuf an Lando ab. Er versichert ihr gerade, dass er die Rettung alarmiert hat, als die Funke von Alastairs Magie gegrillt wird mit der er versucht das Feuer zu löschen. Keine Sekunde zu früh, denn Rod ist schnurstracks darauf zugelaufen in der Annahme, das Ganze müsse sich nur um eine Illusion handeln. Nachdem er sich aber beim Versuch hineinzufassen fast die Finger verbrennt muss er seine Theorie wohl noch einmal überdenken. Kurz darauf wird es von einer Welle von Alastairs Magie erstickt. Als sei überhaupt nichts gewesen bleibt Rodriguez stehen wo er ist und wartet auf die beiden. Dann teilt er ihnen umstandslos mit dass das Feuer nach Blaubeeren gerochen habe. In Alastairs Gesicht zuckt ein Muskel und Mo hält es für angebracht an dieser Stelle einzuhaken, da der Magier bei dem Museumscoup nicht dabei gewesen ist und von Rodriguez’ neuer schräger Fähigkeit Magie riechen oder schmecken zu können, nichts wissen kann. Sie gibt ihm eine kurze Erklärung, aber Blaine sieht nicht überzeugt aus. “Wonach riecht meine Magie?” fragt er misstrauisch. Der Fae grinst “nach Scotch und Honig”. Ein seltenes Lächeln erhellt Alastairs Miene bevor er sich wieder der Brandstelle zuwendet. “Na schön, Blaubeeren sagst du…” und damit ist das Thema beendet. Sie stehen nun mächtig unter Druck. Landos Rettungstrupp musste jeden Moment hier eintreffen und ihnen läuft die Zeit davon. Wie ein Drogenhund macht Rod sich auf die Suche nach der Quelle und tatsächlich findet er ein verstecktes Kompartment in der eine kleine Statue verborgen ist. Es ist die Figur einer asiatisch aussehenden Frau mit vier Armen. Er leckt daran. Uäääh. Aber er nickt zufrieden – nun absolut überzeugt davon dass sie die Quelle des Feuers war – und übergibt sie Alastair. Keine Sekunde zu früh, denn da hören sie schon Landos Stimme der nach ihnen ruft.

Mit einem Speedboot war er der Rettungsmannschaft voraus geeilt um sie unbemerkt von Bord zu schmuggeln bevor man sie entdeckte. Immerhin war das eine inoffizielle Konsultation gewesen und er würde sonst mächtig Ärger bekommen. Er ist ein wenig verärgert über den Aufruhr den sie ausgelöst hatten, aber Moriko´s schuldbewusste Miene war einfach unbezahlbar und damit allemal wert. Außerdem waren die Dinge die sie herausgefunden hatten durchaus interessant. Jedenfalls ist er ziemlich froh dass sich dieses Artefakt nun in der Obhut des Magiers befindet und damit nicht mehr sein Problem ist.
Nachdenklich dreht er das Aufzeichnungsgerät in den Händen das Mo ihm übergeben hat. Zeit ein paar Berichte zu fälschen.

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Intermezzo: Nachts im Museum
Inkognito

Mo sitzt im Lazarus, da flattert ein Auftrag des Magiercouncils herein. Sie muss dringend wieder auf andere Gedanken kommen, also nimmt sie den Auftrag an. In dem dicken Umschlag befinden sich alle Informationen die sie braucht. Im Museum of National History gab es in den letzten Monaten eine Reihe seltsamer Todesfälle, eine grobe Übersicht der Mitarbeiter und ihrer Todesursachen liegt bei. Sie forscht ein wenig im Internet und stößt wie erhofft auf eine Stellenanzeige. Das Museum sucht sogar gleich drei neue Leute für ihre Security Abteilung, na perfekt. Eilig stellt sie ein kurzes zusammengeklempnertes Dossier über sich und ihre Fähigkeiten, die dabei nützlich sein könnten zusammen und beschließt direkt vorbei zu fahren um es persönlich abzugeben.

Rodriguez erhält einen Anruf von der Susan seines Cousins. Völlig aufgelöst erklärt sie ihm am Telefon, ihr Liebster sei unter äußerst mysterösen Umständen erkrankt und liege nun sogar im Krankenhaus. Ohne zu zögern macht er sich auf den Weg um seinen Freund zu besuchen. Er hört sich seine Geschichte an und beschließt der Sache auf den Grund zu gehen. Da er inkognito auftreten will, besorgt er sich eine entsprechende Verkleidung und fühlt sich wie ein echter Spion.

Mo stellt sich bei der Dame der Personalabteilung vor und aus Mangel an Alternativen wird sie vom Fleck weg eingestellt. Noch am selben Abend tritt sie ihren ersten Dienst an und wird von einem der Kollegen herumgeführt. Sie laufen gerade ihre dritte Runde, da bleibt ihr vor Schreck fast das Herz stehen als sie im Nebenzimmer Rodriguez entdeckt, wie er mit einem falschen Schnurrbart herumschleicht und an Gegenständen riecht. Unter einem Vorwand bringt sie ihren Kollegen dazu in die Pause zu gehen, was ihr ein wenig Zeit verschafft. Zur Rede gestellt erklärt ihr der Fae, er könne den faulen Zauber riechen und er sei ganz in der Nähe. Geschlagen gegeben folgt sie ihm bis hin zu einer Schublade. Dort finden sie die Reste eines kürzlich restaurierten Artefakts, das nun in der Ausstellungshalle zu sehen ist. Rodriguez stellt die Theorie auf, die Bruchstücke dem Gegenstand wieder hinzuzufügen müsste den Zauber brechen. Die Jägerin hat da so ihre Zweifel, aber sie ist ja auch nicht diejenige die Magie riechen kann, also folgt sie ihm.

Als Rodriguez sich besagter Vitrine nähert um die antike Vase zu “reparieren” bekommt er es mit einem äußerst wütenden ägyptischen Geist zu, der prompt versucht ihn mit ekoplasmischem Wüstensand zu ersticken. Mo sieht wie Rod plötzlich stehen bleibt und um sein Leben röchelt. Sie hat keine Ahnung ob es funktionieren wird, aber sie tut das erste was ihr in den Sinn kommt: sie wirft den Schlagstock ihrer Uniform nach dem Gefäß. Sie hat Glück, es zerspringt in tausend Scherben und der Spuk hat auf einen Schlag ein Ende.
Sie betrachten die Scherben auf dem Boden. Oh oh, das Museum wird nicht amüsiert sein. Gemeinsam ergreifen sie die Flucht.

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Am Abgrund des Abyss

Um mehr über das Radio herauszufinden versuchen sie das Phänomen zu reproduzieren. Jackson schaltet es und dreht an den Knöpfen um einen Sender einzustellen, aber es ist nur statisches Rauschen zu hören. Mo und Alastair entspannen sich schon langsam, da springt plötzlich der Fernseher an. Das Gerät knackt und ein verrauschtes Bild ist zu sehen. Eine Frau steht vor einem Abgrund bodenloser Schwärze, unsichtbarer Wind verweht ihre Haare. Jackson erkennt sie sofort als seine Ex Alicia. Sie dreht den Kopf in ihre Richtung und über das Rauschen hinweg ist ihre Stimme zu hören “Der Abyss ruft nach mir. Hilf mir, Jackson!”
Räuspernd meldet Alastair sich zu Wort: “Ist es ok für dich, wenn ich den Fernseher ausschalte?”. Stumm und mit glasigem Blick nickt der ist so unerschütterliche Mann. Dann sieht er auf und sagt mit fester Stimme “Warte, lass mich das machen”. Sorgsam zieht er ein paar feuerfeste Handschuhe über und steckt das Gerät ab. Ein Schmerzensschrei ertönt und aus dem Fernseher steigt Rauch auf. Holy shit!

Jackson verliert keine Zeit. Zuerst ruft er bei Alicia selbst an. Als er sie nicht erreicht ihre beste Freundin, dann jeden der ihm einfällt der etwas über sie wissen könnte. Das traurige Fazit ist: Niemand kennt ihren Aufenthaltsort. Nach ihrer Trennung hatte Alicia sich auf eine Art Selbstfindungsreise rund um die Welt begeben und irgendwann war der Kontakt zu ihr abgebrochenen. Shit!

Ihre Optionen sind begrenzt also bittet Mo ihren Pixie – Freund Ryan darum etwas herauszufinden und Alastair versucht es mit dem Lokalisationszauber, der ihm schon so oft gute Dienste geleistet hatte. Der Verlobungsring den Jackson aufbewahrt hatte sollte mehr als ausreichend dafür sein. Aus Sicherheitsgründen möchte Alastair den Zauber nicht in Jacksons Wohnung durchführen und so gehen sie dafür auf die Straße hinaus. Es ist ein Routinezauber, doch irgendetwas läuft furchtbar schief. Statt seine übliche Wirkung zu entfalten öffnet sich ein schwarzes Loch im Asphalt. Es ist nicht nur schwarz, es scheint sämtliches Licht zu absorbieren. Schlimmer noch: plötzlich taucht eine blasse Hand daraus auf, greift sich den Ring und zieht ihn mit sich in den Schlund, der sich direkt dahinter schließt.
Der Gänsehautfaktor ist riesig.

Mo grübelt, irgendetwas daran kommt ihr bekannt vor. Plötzlich fällt ihr wieder das Buch ein das sie unlängst in Jackson’s Auto gesehen hat. Ihr wird eiskalt. “Leute, wir haben es mit dem Abyss zu tun. Wo ist das Buch?”.
Was sie dort nachlesen stimmt sie nicht gerade optimistisch und als Ryan mit einem Freund im Schlepptau diese Vermutungen bestätigt ist es amtlich: die Kacke ist am dampfen.
Scheinbar ist Alicia auf ihren Reisen einem Fae begegnet und hat einen Vertrag mit ihm geschlossen für den sie ihm dann einen Gefallen schuldete. Richtig übel wurde es aber erst als dieser Fae in einem Krieg fiel und die Schuld nun nicht mehr beglichen werden konnte. Damit ging ihre Seele an den Abyss über.

Jackson ruft Mithilfe des flüssigen Sonnenlichts den Monarchen des Sonnenhofs und benutzt seinen Gefallen dafür dass er ihn mit dem Wächter des Abyss in Kontakt bringt.
Jackson übernimmt Alicia’s Platz im Abyss.
Alastair und Mo kümmern sich um einen Platz für den nun im Koma liegenden Jackson

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Bondagekerzen und Schokosoße
Nachspiel

Berichterstattung bei Curtis Knight. Alle erhalten eine großzügige Menge Geld und dass er ihnen dass er ihnen sowas von etwas schuldig ist versteht sich von selbst.

Nächster Anlaufpunkt ist Alastairs Keller. Sie müssen herausfinden wo die Quelle von Rodriguez Liebeszauber zu finden ist, sonst können sie ihn nicht lösen. Routiniert führt Alastair einen Suchzauber durch und verwendet die mechanische Ausgeburt die Rodriguez in Alfonse’s Garage erschaffen hat als Anker. Diesmal erfüllt sie einen sinnvollen Zweck als sie sie Piepsend durch die Stadt leitet. Dem Ding geht gerade der Saft aus, als sie vor Rodriguez Wohnung zum Stehen kommen. Mo schwant böses.
Als Rod dann auch noch verkündet er habe keinen Schlüssel für seine Wohnung dabei reißt Alastair der Geduldsfaden: er bläst die Tür aus den Angeln und sie landet mit lautem Krachen an der Rückwand. Mo runzelt die Stirn, damit hätte er leicht jemanden Treffen können. Bei Alastair wurde es immer schlimmer.
In seiner Wohnung treffen sie auch Snuggles an, der fluchtartig die Szene verlassen will, aber von Alastair aufgehalten wird.
Eilig macht sich der Magier ans Werk: er räumt eine große Fläche des Bodens frei und während er die Küche nach brauchbaren Utensilien durchsucht schickt er Snuggles los um ein paar Kerzen zu holen. Und so kommt es dass kaum 10 minuten später ein großer Bannkreis aus Schokosoße den Boden verziert, garniert mit schwarzen Bondage-Kerzen – die roten sind zu teuer – mit Rodriguez in der Mitte.
Nach einer kurzen Inkantation stimmt Alastair ein Lied an das für aller Ohren eher fremdländisch klingt

Seine Magie entfaltet ihre Wirkung: rosaner Rauch kräuselt Rodriguez aus der Nase und sammelt sich zu einer großen Wolke über dem Bannkreis. Langsam sie eine unverkennbare Gestalt an: Snuggles!
Es herrscht schockiertes Schweigen im Raum, dann berührt der Rauch irgendwo die Flamme einer der Kerzen. Die Wolke verpufft in einer kleinen Explosion und Rodriguez ist frei! Von Liebeszauber und von Augenbrauen.
Dann reden alle durcheinander. Außer einem deutlichen Maß Verärgerung auf diversen Seiten ist nicht zu leugnen, dass der Junge ganz offensichtlich Potenzial hat – und ganz gewiss Aufsicht braucht. Richtige Aufsicht und nicht Rodriguez’ – take on your glitterpants und party hard. Alastair weiß Rat und so wird kurzerhand beschlossen Snuggles auf die Magieschule in Usbekistan zu schicken. Tränenreich verabschiedet sich Rodriguez von seinem Schützling und schenkt ihm zum Abschied noch eine der Fae-Münzen aus seiner Hosentasche. Ein paar Stunden später ist das Ganze vom Council abgesegnet und der Junge verschickt. Rodriguez ist am Boden zerstört

“Ich werde ihn so vermissen. Wer macht mir denn jetzt mein Frühstück”

Nachdem Alfonse zu einer Sitzung und Alastair seine Angelegenheiten mit Amanda klären muss, bleibt es an Mo hängen ihn zur Trauerbewältigung in einen Club zu begleiten. Sie ist begeistert.

In einem schicken Schuppen in Downtown versackt Rodriguez an der Bar und ignoriert alle Avancen der holden Frauenwelt. Mo verdrückt sich Richtung Toiletten, wo sie von einer starken Hand gepackt wird. Sie reagiert instinktiv mit einem Abwehrgriff und versucht dem Angreifer eine zu verpassen, aber ihr Arm wird abgefangen und sie gegen die Wand gedrückt. “Wie kommst du dazu dich auf so eine Geschichte einzulassen und dich dann nicht mal zu melden!”, die Stimme ihrer Mutter. Oh Mann. Mo muss sich eine Gardinenpredigt anhören und außerdem versprechen am folgenden Sonntag zum Sauerbratenessen vorbei zu kommen. Punkt sechs! Yes mam! Grrr.
Irgendwann fährt Rod nach Hause, allein.

Alfonse könnte Alastairs Expertise bei einem magisch/mechanischen Problem gebrauchen. Sie setzen es für den nächsten Tag an damit Jackson noch zu einer Therapiesitzung der Veteranen gehen kann, Mo verspricht auch zu kommen. Anschließend kehrt er nach Hause zurück und beschäftigt sich abermals mit dem dubiosen Radio. Er führt ein paar Justierungen durch und lässt es zum Test laufen. Er schaltet ein paar Sender durch und landet schließlich bei einem Sender im 20er Jahre Stil. Er hört etwas genauer hin und registriert irritiert, dass der Sprecher auch ein aktuelles Datum aus den 1920ern angibt. Irritierend. Kurze Zeit später plärrt das Teil in voller Lautstärke ein Störsignal – ohne angesteckt zu sein. Gruselig.
Kurz darauf klopft es, Alastair und Mo stehen vor der Tür. Alfonse legt ihnen die verstörenden Vorfälle um das Radio dar und bittet den Magier um seinen Rat. Alastair tastet das Gerät vorsichtig mit seiner Magie ab und kann auf die Schnelle erstmal nur sagen dass dem Ding tatsächlich irgendetwas anhaftet. Für Details muss er allerdings vorsichtig weitere Tests durchführen. Bevor sie weiteres Besprechen können klopft es erneut und Rodriguez hüpft gut gelaunt mit einer Tüte Brötchen herein….

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